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	<title>Psychosomatische Medizin: integrativ denken, kooperativ handeln</title>
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	<description>23. bis 25. März 2022, Berlin</description>
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		<title>Von der Eizellspende zur Demenz- alles ist Altern</title>
		<link>https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/von-der-eizellspende-zur-demenz-alles-ist-altern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christine Kaschuba]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2023 07:51:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2023]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/von-der-eizellspende-zur-demenz-alles-ist-altern/">Von der Eizellspende zur Demenz- alles ist Altern</a> erschien zuerst auf <a href="https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org">Psychosomatische Medizin: integrativ denken, kooperativ handeln</a>.</p>
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			<p>Was bedeutet für mich Altern? Ist der Prozess im Wandel? Wie relevant ist dies überhaupt für die meinen beruflichen Werdegang, wie relevant für mich persönlich?</p>
<p>All diese Fragen schossen mir schon bei dem ersten Öffnen der Kongress- Webseite durch den Kopf und begleiten mich noch über den Kongress- Abschluss hinaus. Im Eifer des Medizinstudiums und einer Dissertation, deren Ergebnisse ich in Berlin vorstellen durfte, verliere ich manchmal solche großen Fragen aus den Augen.</p>
<p>Umso mehr habe ich die Auseinandersetzung mit der Thematik an den drei intensiven Kongresstage in der Urania genossen und diese Fragen mit anderen Teilnehmenden und Stipendiat:innen diskutiert. Beantworten kann ich sie für mich persönlich nun etwas besser. Altern verdient in meinem persönlichen und beruflichen Dasein deutlich mehr Aufmerksamkeit. Bereits ab der Geburt, wenn nicht sogar ab der Zeugung, beginnen wir zu altern. Und das bedeutet nicht unbedingt Falten, Rückenschmerzen und das Hoffen auf einen Besuch der Enkelkinder, sondern heutzutage so viel mehr. Diverse wortgewandte und vielseitig interessierte Rednerinnen und Redner haben das Altern immer wieder zu einem wertvollen, uns alle vereinenden und durchaus spannenden Prozess werden lassen. In Vorträgen, deren Titel von der Eizellspende bis zur Demenz, von Klimawandel bis zum Rassismus reichten, konnte ich immer wieder den Bezug finden zu einem sich ständig verändernden Körper, einer sich ständig verändernden Psyche und Wahrnehmung und einer sich ebenso pausenlos verändernden Umwelt und Gesellschaft. Die wage Befürchtung meinerseits, desillusioniert und ernüchtert von diesen schweren Themen aus den Kongresstagen zurück in meine Heimat Kiel zu kehren, hat sich glücklicherweise nicht bestätigt- im Gegenteil. All diese Menschen haben diese Themen und Herausforderungen unserer modernen Welt nicht nur aufgezeigt und ganz genau beleuchtet, sondern auch immer wieder Ideen und Veränderungsvorschläge dazu präsentiert. Denn jeder dieser Menschen altert auch selbst, bekommt dabei offensichtlich nicht nur ein oder zwei graue Haare, sondern auch Wissensanhäufung, Flexibilität im Umgang mit Veränderungen und offensichtlich wissenschaftlichem Know-How bei der Durchführung von Studien, die uns allen helfen, weiterhin diese Prozesse zu verstehen und zu bewältigen.</p>
<p>Ich bin sehr dankbar, Teil dieses Erfahrungsaustausches gewesen zu sein und hoffe, dass meine zukünftige Arbeit als Ärztin immer einen Funken dieses Elans, der Begeisterung für den sich wandelnden Menschen und seine Bedürfnisse, und die Wertschätzung des Alters in sich tragen wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vivien Meurer, Medizinstudierende im 12. Semester</p>

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		<title>Ein Kongress so vielseitig wie seine Patient*innen</title>
		<link>https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/ein-kongress-so-vielseitig-wie-seine-patientinnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christine Kaschuba]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 May 2023 08:04:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2023]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Name: Nicole Neuser, Medizinstudentin aus Tübingen, medizinische Doktorandin mit Fokus auf Epigenetik in Essstörungen Dieser Kongress war wirklich etwas Besonderes. Er lockte mit einer guten Mischung aus kurzweiligen Mini-Talks und ausführlichen Vorträgen. Vielfältige Themen &#8211; von Klimawandel und Rassismus bis hin zu Verschwörungstheorien und den neuesten Entwicklungen rund um Covid waren vertreten. Aber natürlich kamen&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Name: Nicole Neuser, Medizinstudentin aus Tübingen, medizinische Doktorandin mit Fokus auf Epigenetik in Essstörungen</em></p>
<p>Dieser Kongress war wirklich etwas Besonderes. Er lockte mit einer guten Mischung aus kurzweiligen Mini-Talks und ausführlichen Vorträgen. Vielfältige Themen &#8211; von Klimawandel und Rassismus bis hin zu Verschwörungstheorien und den neuesten Entwicklungen rund um Covid waren vertreten. Aber natürlich kamen auch die klassischen Themen wie Trauma und Essstörungen nicht zu kurz. Die anschließenden Diskussionen waren äußerst lebhaft und verliehen dem Kongress eine fesselnde Atmosphäre, die zum Mitdenken einlud. Hierbei wurden sowohl große gesellschaftliche Fragen als auch feine Details der Psychosomatik intensiv und kontrovers erörtert.</p>
<p>Besonders beeindruckt hat mich allerdings die Vielfalt der Teilnehmenden. Pflegekräfte, Psycholog*innen, Psychiater*innen und Psychosomatiker*innen waren vertreten und haben ihr Wissen und ihre Erfahrungen geteilt. Dadurch entstand nicht nur das Gefühl eines ganzheitlichen Blickes auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Patient*innen, sondern auch eine Vorstellung davon, wie gutes Interdisziplinäres Arbeiten gelingen kann.</p>
<p>Der Kongress beleuchtete &#8211; trotz seines Schwerpunkts des/ der vermeintlich „alten“ Patient*in- die ganze Spannweite des Lebens – vom Neugeboren an. Es war beeindruckend zu sehen, wie verschiedene Altersgruppen ihre spezifischen Herausforderungen und Bedürfnisse in den Fokus rückten. Aber auch auf der Seite der Teilnehmer überzeugte der Kongress mit einem weiten Alterspektrum. Es war faszinierend zu sehen, wie unterschiedliche Generationen ihre spezifischen Sichtweisen und Erfahrungen einbrachten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ehrlich gesagt, hatte ich auf diesem Kongress so wenig Langeweile wie schon lange nicht mehr. Und wie ich von Herrn Kempermann in der Carus lecture zum Auftakt lernen durfte, bin ich damit zumindest für den Moment, der Demenz einen ganzen Schritt davongeeilt. Und so bleibt mir abschließend nur zu sagen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielen Dank für eine effektive Demenzprophylaxe und ein sehr inspirierendes Erlebnis.</p>
<p>Nicole Neuser</p>
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		<item>
		<title>Blogbeitrag 2023</title>
		<link>https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/blogbeitrag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christine Kaschuba]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 May 2023 08:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2023]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Deutsche Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ist eine der wichtigsten Veranstaltungen für Fachleute auf dem Gebiet der psychosomatischen Gesundheit in Deutschland. Im Jahr 2023 stand der Kongress unter dem Thema &#8222;Alter im Wandel – Perspektiven und Handlungsfelder&#8220;, das eine Vielzahl von Fragen rund um das Thema Alter aufwarf und diskutierte. In diesem Blogbeitrag&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span lang="DE">Der Deutsche Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ist eine der wichtigsten Veranstaltungen für Fachleute auf dem Gebiet der psychosomatischen Gesundheit in Deutschland. Im Jahr 2023 stand der Kongress unter dem Thema &#8222;Alter im Wandel – Perspektiven und Handlungsfelder&#8220;, das eine Vielzahl von Fragen rund um das Thema Alter aufwarf und diskutierte. In diesem Blogbeitrag möchte ich meine Erfahrungen und Eindrücke von meiner Teilnahme als Stipendiatin und verhaltenstherapeutische Psychotherapeutin in Ausbildung an diesem Kongress teilen.</span></p>
<p><span lang="DE">Die Veranstaltung fand vom 3.5.-5.5. im Urania Berlin statt und zog eine Vielzahl von Expert:innen und Fachleuten aus ganz Deutschland aber auch Arbeitsgruppen aus den USA, Kuba und Japan an. Der Kongress bot eine breite Palette von Vorträgen, Arbeitsgruppen und Workshops an, die sich vor allem auf das Thema &#8222;Alter im Wandel&#8220; konzentrierten, aber nicht nur. Aktuelle Themen wie z.B. die Auswirkungen des Klimawandels auf psychische Erkrankungen; psychosomatische Belastung bei (post-)Migration oder neuste Studien zu Long-Covid behandelten. Ich hatte die Möglichkeit, viele neue Ideen und Perspektiven zu sammeln.</span></p>
<p><span lang="DE">Eines der Hauptthemen des Kongresses war die zunehmende Alterung der Bevölkerung und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft und das Gesundheitssystem. Experten präsentierten Forschungsergebnisse und diskutierten die Herausforderungen, die sich aus der steigenden Zahl älterer Menschen ergeben, insbesondere in Bezug auf die Pflege und Unterstützung von älteren Menschen. Ein Thema, welches mich als Psychologin und Privatperson stark interessiert: auch meine Oma leidet seit vielen Jahren an einer Angststörung und vor zwei Wochen wurde Demenz bei ihr diagnostiziert. Häufig fühlte ich, aber auch andere Familienmitglieder, uns hilflos. Ich ertappte mich selbst bei der Vorstellung, „in ihrem Alter kann man doch mit Psychotherapie nichts mehr bewirken“. Symptome psychischer Erkrankungen werden häufig dem Alterungsprozess zugeschrieben und bleiben unerkannt oder werden selbst bei Diagnose nur noch medikamentös behandelt. Dass es andere Möglichkeiten gibt und die Effekte von Psychotherapie im Alter deutlich in Studien nachgewiesen werden konnten, erweiterte meine bisherige Sichtweise.</span></p>
<p><span lang="DE">In den Pausen zwischen den Vorträgen hatte ich die Möglichkeit, mich mit anderen Fachleuten auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Es war inspirierend, mit Expert:innen aus verschiedenen nd Fachgebieten zusammenzukommen und Ideen für die Praxis auszutauschen.</span></p>
<p><span lang="DE">Insgesamt war meine Teilnahme am Deutschen Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 2023 eine äußerst positive Erfahrung. Ich habe viele neue Ideen und Anregungen mitgenommen, die ich in meiner Arbeit als Psychotherapeutin – aber auch als Enkeltochter &#8211; nutzen werde. Ich freue mich bereits auf den nächsten Kongress!</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/blogbeitrag/">Blogbeitrag 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org">Psychosomatische Medizin: integrativ denken, kooperativ handeln</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Altern im 21. Jahrhundert – zwischen digitalen und Umweltherausforderungen</title>
		<link>https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/altern-im-21-jahrhundert-zwischen-digitalen-und-umweltherausforderungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christine Kaschuba]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 May 2023 07:56:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2023]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gespannt auf die Überschneidungen zwischen Psychologie, Medizin und Psychotherapie und recht unwissend, was denn nun so genau thematisch auf mich zukommen würde, bewarb ich mich einige Monate im Voraus auf ein Teilnahmestipendium des Deutschen Kongresses für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im Mai 2023 in Berlin. &#160; Mit Veröffentlichung des diesjährigen Programms sprachen mich besonders die&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/altern-im-21-jahrhundert-zwischen-digitalen-und-umweltherausforderungen/">Altern im 21. Jahrhundert – zwischen digitalen und Umweltherausforderungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org">Psychosomatische Medizin: integrativ denken, kooperativ handeln</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gespannt auf die Überschneidungen zwischen Psychologie, Medizin und Psychotherapie und recht unwissend, was denn nun so genau thematisch auf mich zukommen würde, bewarb ich mich einige Monate im Voraus auf ein Teilnahmestipendium des Deutschen Kongresses für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im Mai 2023 in Berlin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit Veröffentlichung des diesjährigen Programms sprachen mich besonders die eher therapeutischen Thematiken zu dissoziativen Störungen, Trauma- und Traumafolgestörungen, e-Mental-Health Anwendungen, sowie die DDR/BRD Gesundheitsversorgungssymposien und der Vortrag zu Alternativen Emotionserfahrungsmodellen und ihren klinischen Implikationen an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mitten im Kongress</strong></p>
<p>Im Symposium zu Dissoziativen Störungen konnte ich viel meines psychologischen Wissens mit neuen Erkenntnissen zur Amygdala und dissoziativen Zuständen verknüpfen und notierte mir einige hilfreiche Ideen zur Diagnosemitteilung im Kontakt mit Patient*innen mit diesem Störungsbild. Besonders gefreut haben mich auch die beiden Symposien zu den Unterschieden in der Gesundheitsversorgung und Vermögensverteilung in der DDR im Vergleich zur BRD, da die Unterschiede teilweise noch heute bestehen und meiner Meinung nach viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Am Freitagvormittag begaben sich zwei miteinander gut bekannte amerikanische Professoren in einen weiteren beeindruckenden Austausch über alternative Emotionserfahrungsmodell, welcher uns als Publikum eine analytische Sicht auf Emotionserfahrungen anbot. Der anschließende Vortrag zu Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGas) regte uns als Publikum dazu an, über die zukünftige Verwendung von DiGas mit eigenen Patient*innen zu reflektieren und ließ bei vielen Kongressteilnehmer*innen die moralische Frage aufkommen, ob diese Anwendungen irgendwann aus kosten- und zeittechnischen Gründen bevorzugt statt Psychotherapie verordnet werden könnten. Zum Abschluss begeisterte mich der Vortrag zum Thema Verschwörungstheorien, da dieser einen sozialpsychologischen Fokus hatte und ich so eine spannende Theorie zur Verbreitung von Verschwörungstheorien kennenlernen durfte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was passierte eigentlich außerhalb der Säle?</strong></p>
<p>Im Foyer ließen wir uns dazu anregen, VR-therapeutische Anwendungen auszuprobieren und standen virtuell auf der Klippe, um unsere Höhenangst zu testen und ließen anschließend im virtuellen Wohnzimmer Spinnen über unsere Hand klettern. Im Rahmen der Expositionstherapie bei Angststörungen für mich eine sehr spannende neue Entwicklung, die ich mir später gut zur Anwendung bei eigenen Patient*innen vorstellen könnte. Im Rahmen des Kongresses gab es auch die Möglichkeit verschiedene DiGas, wie somnio oder mentalis, im Foyer kennenzulernen, um eine erste Einschätzung der Bedienbarkeit und Benutzeroberfläche dieser Apps zu bekommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Stipendiat*innengruppe</strong></p>
<p>Im Rahmen unserer Stipendiat*innengruppe sind auch immer wieder kontroverse Themen zur Lebens- und Arbeitsplanung aufgetaucht, über die wir einen spannenden Austausch führten. So steht für viele die Frage nach dem Wunsch der Vereinbarkeit von Familie und Arbeit im Raum, die Forderung nach fairen Arbeitsbedingungen und vor allem humanen Arbeitszeiten. Dieser Austausch hat mir bewusst gemacht, dass alle Branchen ihre individuellen Problemfelder haben. Wir als (angehende) Psychotherapeut*innen sind zwar recht flexibel in der Einteilung unserer Stunden und haben damit einen recht familienfreundlichen Beruf, jedoch kommen auf uns neue Probleme im Ausbildungssystem durch die Psychotherapiegesetzreform zu. Überrascht hat mich im Folgenden auch, dass im medizinischen Bereich viel mehr darauf geachtet werden muss in welche Fachrichtung man sich bewegen möchte, wenn eine Vereinbarkeit mit Familie, insbesondere Kindern, gegeben sein soll. Dieser Austausch zwischen den Disziplinen führt hoffentlich auch dazu im (späteren) Team mehr gegenseitiges Interesse und Verständnis aufzubauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Insgesamt verlasse ich den Kongress mit dem Gefühl, viele neue Anregungen für mein späteres Berufsfeld gewonnen zu haben und freue mich, die ein oder andere Thematik schon jetzt in Eigenrecherche weiterzuverfolgen und vielleicht im nächsten Jahr wieder beim Kongress dabei sein zu dürfen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Ein Blogbeitrag von Patricia Dorner, Masterstudentin der Klinischen- und Gesundheitspsychologie an der Universität Wien</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mein Besuch auf dem Psychosomatikkongress 2023 – Ein Blick über den Tellerrand</title>
		<link>https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/mein-besuch-auf-dem-psychosomatikkongress-2023-ein-blick-ueber-den-tellerrand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christine Kaschuba]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 May 2023 07:55:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2023]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass uns Themen wie Klimawandel, Rassismus und Migration nicht nur gesellschaftlich, sondern auch medizinisch beschäftigen ist bekannt, in meinem Medizinstudium, das wage ich jetzt inzwischen im 10. Semester zu behaupten, allerdings deutlich unterrepräsentiert. Umso mehr war ich positiv überrascht von der Fülle der Angebote zu diesen Themen auf dem diesjährigen Psychosomatikkongress. Während auf vergleichbaren medizinischen&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass uns Themen wie Klimawandel, Rassismus und Migration nicht nur gesellschaftlich, sondern auch medizinisch beschäftigen ist bekannt, in meinem Medizinstudium, das wage ich jetzt inzwischen im 10. Semester zu behaupten, allerdings deutlich unterrepräsentiert. Umso mehr war ich positiv überrascht von der Fülle der Angebote zu diesen Themen auf dem diesjährigen Psychosomatikkongress. Während auf vergleichbaren medizinischen Veranstaltungen wie dem diesjährigen Internistenkongress in Wiesbaden die Pharmaindustrie ihre neusten Errungenschaften anpreist und das Publikum mit Kaplan Meier Plots gelangweilt wird, wurde in der Urania dieses Jahr der Fokus auf größere Zusammenhänge gelegt. Getreu dem Motto „Altern im Wandel-Perspektiven und Handlungsfelder“ wurde die gesamte Bandbreite an bio-psycho-sozialen Belastungen und die damit verbundenen Herausforderungen aufgezeigt. Besonders gelungen fand ich die Carus Lecture, die dank zahlreicher Metapher und einer lebendigen Rhetorik dem eigentlichen Thema „Demenz“ entgegenwirkte und in Erinnerung blieb. In den folgenden zwei Tagen lauschte ich gebannt Vorträgen zu den Themen Klimawandel, Digitale Medizin, psychosomatische Dermatologie und Essstörungen. Den krönenden Abschluss stellte die Präsentation zum Thema Verschwörungstheorien und Wissenschaftsleugnung dar. Umrahmt wurde mein Kongressbesuch von den regelmäßigen Treffen der Perspektive Psychosomatik. So haben wir uns auch außerhalb des Kongresses zum Essen und gemeinsamen Abendprogramm getroffen. Eine großartige Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen. Ich bin dankbar für die neuen Eindrücke und Impulse, die ich auf dem Kongress sammeln konnte und unabhängig von meiner zukünftigen medizinischen Spezialisierung meinen Horizont erweitert und meine fachlichen Kompetenzen erweitert und bereichert haben.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vergänglichkeit, die Macht der Psyche und unser Klima</title>
		<link>https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/vergaenglichkeit-die-macht-der-psyche-und-unser-klima/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christine Kaschuba]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 May 2023 07:49:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2023]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Älter werden in Würde, ewige Jugend, Schönheitsideale, Leistungsideale, der Stellenwert der Generationen, des &#8222;Ruhestandes&#8220;, gesund älter werden, und dabei Lebensqualität behalten: diese Themen kommen mir in den Sinn, wenn es um &#8222;Alter im Wandel&#8220; geht. Nicht nur einfach alt werden, sondern gesund alt werden &#8211; nicht nur zwanghaft Lebensjahre aufsummieren, sondern, im Zweifel wenigeren Jahren&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Älter werden in Würde, ewige Jugend, Schönheitsideale, Leistungsideale, der Stellenwert der Generationen, des &#8222;Ruhestandes&#8220;, gesund älter werden, und dabei Lebensqualität behalten: diese Themen kommen mir in den Sinn, wenn es um &#8222;Alter im Wandel&#8220; geht. Nicht nur einfach alt werden, sondern gesund alt werden &#8211; nicht nur zwanghaft Lebensjahre aufsummieren, sondern, im Zweifel wenigeren Jahren mehr Qualität und Lebensfreude geben. Diese Themen wurden, neben den einzelnen Fachgebieten wie Herz, Haut oder Krebserkrankungen, wie ein roter Faden den ganzen Kongress über bemerkt, mal ganz subtil zwischen den Zeilen und unscheinbar, mal offen und fast schonungslos vor unser aller Augen. Das Motto des Kongresses hat sich also gut wiedergespiegelt und war mal mehr mal weniger, immer konsistent, behandelt.</p>
<p><strong>Psychokardiologie, Psychoonkologie, Psychodermatologie &#8211; endlich!</strong></p>
<p>Darauf habe ich mich am meisten gefreut. Als Medizinstudent aus Greifswald im 6. Jahr, kurz vor dem Berufseinstieg und besonders der Wahl der Fachrichtung interessiere ich mich sehr für fächerübergreifende Aspekte und die ganzheitliche Heilkunst. Ich frage ich mich: welchen Stellenwert hat die Psyche bzw. der Geist des Menschen in der ansonsten eher körperbetonten Medizin? Warum hat sich die Psychosomatik im deutschsprachigen Raum als eigenes Fach herausgebildet, anders als im anglophonen, wo jeder Fachbereich seine eigene Psychosomatik macht? Die Kardiologen, die Dermatologen, die Onkologen &#8211; jede Erkrankung hat auch eine mehr oder minder größere psychische Komponente, der wir gerecht werden müssen.</p>
<p><strong>Über den Horizont der Universität hinaus: Spannung pur</strong></p>
<p>Begriffe wie Psychokardiologie oder Psychodermatologie sind eher unbekannt, selbst in meiner Universität. Leider habe ich diese nur privat gelesen, nie im Studium, was ich als unzureichend empfunden habe. Als ich einmal in einer Kardiologie-Vorlesung die Psychokardiologie (zum Beispiel Depression nach Herzinfarkt o.ä.) angesprochen habe, bin ich auf ungewolltes Unwissen gestoßen. Also habe ich das autodidaktisch angegangen, war aber sehr froh, diese Worte nun im Rahmen eines Kongresses zu sehen. Obwohl die Psychosomatik ein kleines, von manchen vergessenes Fach ist bzw. wenig Lobbysmus hat, finde ich aus PatientInnensicht diesen Bereich überaus wichtig.</p>
<p><strong>Klimawandel und die Psyche</strong></p>
<p>Sehr spannend und überragend bedeutend als junger Mensch finde ich die Zukunft unseres Klimas. Die Auswirkungen des Gesundheitssektors (rund 5% der CO2-Equivalente in Deutschland) und durch diesen Beitrag auch indirekt eine Verschlechterung zum Beispiel von Herz- und Lungengesundheit, Feinstaub, Asthma, Allergien, Zoonosen (wie z.B. Dengue-Fieber, Zika-Virus rücken nach Norden, erste Populationen von Tigermücken, den Überträgern, schon in Thüringen und Bayern&#8230;) betrifft uns alle schon jetzt. Uns Menschen in Deutschland etwas weniger als im Globalen Süden, aber auch schon hierzulande ist dieses Jahr z.B: El Nino mit mehr Hitzewellen angekündigt. Dies betrifft vor allem verletzliche Gruppen wie ältere Menschen, aber auch Schwangere, Neugeborene oder Erkrankte. Hier spielt das Alter also auch nochmal eine besondere Rolle, als besonders betroffene Gruppe. Dazu muss gesagt werden: die Psychosomatik als sprechende Medizin hat nur einen geringen Anteil&#8230; aber auch hier gilt: die gesunde Ernährung ist nicht zufällig auch eine pflanzenbasierte; und die Bewegung der Wahl ist nicht nur zufällig gesund für den Körper, sondern auch für das Klima: gehen und Rad fahren.</p>
<p><strong>Berufsziel Hausarzt im Grünen</strong></p>
<p>Ich möchte Hausarzt werden, und zwar entgegen des Geistes der Zeit, auch noch auf dem Land (Stichworte Beziehungsmedizin, Ruhe, gute Luft). Ein Großteil der Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Bauchschmerzen o.ä. ist sicherlich zumindest psychisch teilbedingt, wenn nicht sogar ganz psychosomatisch kausal. Dazu kommt eine Stigmatisierung, aus Unwissenheit, und ein generelles Ablehnen der Psyche als Teil der Krankheut. Daher ist mir die Psychosomatik sehr wichtig &#8211; auch weil die in der Universität nur stiefmütterlich gelehrt wurde. Und auch, um den Fachkräftemangel psychologischer Fachkräfte auf dem Land etwas abzumildern, vielleicht zusätzlich als ärztlicher Psychotherapeut, aber sicher mit einer guten psychosomatischen Grundversorgung. Ich glaube tatsächlich, dass Gesundheit durch die überaus mächtige Psyche gefördert und erhalten werden kann &#8211; bis ins hohe, gesunde und würdevolle Alter.</p>
<p><strong>Vielen herzlichen Dank an die DGPM &#8211; Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und ärztliche Psychotherapie und insbesondere der &#8222;Perspektive Psychosomatik&#8220; für diese bereichernde, den Horizont erweiternde und über den Tellerrand blicken lassende Möglichkeit! Danke!</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/vergaenglichkeit-die-macht-der-psyche-und-unser-klima/">Vergänglichkeit, die Macht der Psyche und unser Klima</a> erschien zuerst auf <a href="https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org">Psychosomatische Medizin: integrativ denken, kooperativ handeln</a>.</p>
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		<title>Psychosomatik Kongress – Psychische Gesundheit, Forschung und Gesellschaft</title>
		<link>https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/psychosomatik-kongress-psychische-gesundheit-forschung-und-gesellschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christine Kaschuba]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 May 2023 07:45:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2023]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mittwoch, Haus 59, Uniklinikum Dresden, Blockpraktikum in der VTG-Chirurgie. Gerade haben wir einen beginnend dementen Herrn nach Pankreasschwanzteilresektion untersucht. Jetzt ist noch Zeit sich vor dem Haus in die Sonne zu setzen, bevor es weiter geht mit dem Üben von laparoskopischen Techniken. „Wieso kannst du morgen nochmal nicht kommen?“ fragt meine Kommilitonin. „Ich fahre heute&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mittwoch, Haus 59, Uniklinikum Dresden, Blockpraktikum in der VTG-Chirurgie. Gerade haben wir einen beginnend dementen Herrn nach Pankreasschwanzteilresektion untersucht. Jetzt ist noch Zeit sich vor dem Haus in die Sonne zu setzen, bevor es weiter geht mit dem Üben von laparoskopischen Techniken. „Wieso kannst du morgen nochmal nicht kommen?“ fragt meine Kommilitonin. „Ich fahre heute Mittag nach Berlin, um auf einem Psychosomatik Kongress meine Doktorarbeit vorzustellen“.</p>
<p>Meine Betreuerin hatte mir den Kongress vorgeschlagen und ich fand die Idee direkt interessant. Wie menschliches Denken und Handeln funktioniert, interessiert mich seit meiner Jugend. Ein Grund für meine Entscheidung zum Medizinstudium war, dass ich dachte, es handle sich um eine gute Mischung aus Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften. Und vor allem hatte ich Lust viel mit unterschiedlichen Menschen zu arbeiten, mehr als ihre Erkrankungen haben mich von Anfang an ihre Geschichten interessiert.</p>
<p>Dass meine Wunschvorstellung nicht ganz mit der Realität in der Medizin übereinstimmt, habe ich schnell gemerkt. Das Studium und die Mediziner:innenperspektive ist vor allem naturwissenschaftlich. Der Blick für die soziale Situation und die psychische Verfassung der Patienten und Patientinnen wird nicht bezahlt.</p>
<p>Montag, Haus 59, Uniklinikum Dresden, Blockpraktikum in der Neurochirurgie. Wieder stehen wir draußen in der Sonne und machen Pause. Gerade haben wir uns MRT-Bilder von Hirnmetastasen und Abszessen in der Wirbelsäule angesehen. Gleich werden uns die neurochirurgischen Instrumente gezeigt. „Was hast du am Wochenende gemacht?“ fragt ein Kommilitone. „Ich war noch in Berlin, letzte Woche war ich auf einem Psychosomatik Kongress.“ – „Ah! Da interessierst du dich also für?“ – „Ja! Es war wirklich spannend!“ Und dann bricht ein kleiner Redeschwall aus mir hervor. Erst über die Einführungsvorlesung von Gerd Kempermann, der zum Einfluss des Verhaltens eines Individuums auf das Fortschreiten einer dementiellen Erkrankung, und welche Faktoren dieses Verhalten beeinflussen, gesprochen hat. Danach über den eindrücklichen Vortrag von Felicia Boma Lazaridou, die sehr verständlich und mit einem schönen und gleichzeitig präzisen Englisch erklärt hat, wie sich die chronische Belastung durch Alltagsrassismus negativ auf die psychische Gesundheit auswirkt. Und von den beiden amerikanischen Professoren, Mark Solms und Richard Lane, die basierend auf neuen Erkenntnissen aus der Neurowissenschaft darüber debattiert haben, mit welcher tiefenpsychologischen Strategie man Menschen am besten dabei helfen kann ein dysfunktionales Verhaltensmuster abzulegen.</p>
<p>Ich halte kurz inne und komme gedanklich wieder zurück zu den beiden, die mit mir in der Sonne stehen. Eine guckt auf ihr Handy und ich frage mich wie lange wohl schon. Der andere weiß nicht, was er sagen soll. „Was habt ihr denn am Wochenende gemacht“, frage ich.</p>
<p>Blogbeitrag von Anna von Olberg,</p>
<p>Medizinstudentin im 10. Semester, an der TU Dresden</p>
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		<title>Psychosomatik-Kongress – für jede Fachrichtung etwas</title>
		<link>https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/psychosomatik-kongress-fuer-jede-fachrichtung-etwas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christine Kaschuba]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 May 2023 07:41:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2023]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Hauptgrund für meine Teilnahme am diesjährigen Kongress für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin war die Präsentation meines Promotionsprojekt als Postervortrag. Mein Doktorvater machte mich und andere DoktorandInnen seiner Abteilung auf den Psychosomatik-Kongress in Berlin aufmerksam. Die Möglichkeit, mein Promotionsprojekt dort vorstellen zu können, erschien für mich zum einen bereichernd, um beispielsweise neue Aspekte für mein&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hauptgrund für meine Teilnahme am diesjährigen Kongress für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin war die Präsentation meines Promotionsprojekt als Postervortrag. Mein Doktorvater machte mich und andere DoktorandInnen seiner Abteilung auf den Psychosomatik-Kongress in Berlin aufmerksam. Die Möglichkeit, mein Promotionsprojekt dort vorstellen zu können, erschien für mich zum einen bereichernd, um beispielsweise neue Aspekte für mein Projekt zu gewinnen. Zum anderen wollte ich die Chance gerne nutzen, mal an einem Kongress teilzunehmen.</p>
<p>Dass ich später nicht unbedingt in die Psychosomatik gehen will, habe ich nicht als Gegenargument gesehen und das hat sich auch bestätigt. Psychosomatik ist so ein breites Fach mit vielen Überschneidungen zu allen anderen Fächern und vor allem der ganzheitliche Ansatz gefällt mir.</p>
<p>Nach dem mein Abstract angenommen wurde, bewarb ich mich für ein Stipendium. Nach der Zusage trat ich der Whatsappgruppe für Stipendiaten teil, in der wir uns schon im Vorhinein vernetzen. Der Austausch mit Menschen aus verschiedenen Orten und Bereichen ging dann auf dem Kongress noch deutlich intensiver weiter und war sehr interessant und aufschlussreich.</p>
<p>Sehr wertvoll waren außerdem die Posterpräsentationen in kleiner Runde. Dort konnte ich mich auch nach meinem eigenen Vortrag mit „Experten“ zu meinem Thema austauschen und bin durch kritische Nachfragen auf bisher unberücksichtigte Gesichtspunkte aufmerksam geworden.</p>
<p>Am nächsten Tag konnte ich mir dann &#8211; etwas entspannter &#8211; andere Vorträge anhören und beispielsweise viel über die psychologischen bzw. psychosomatischen Auswirkungen des Klimawandels erfahren. Die gesamte Vortragsreihe und die anschließenden Diskussionen zum Thema „Klimawandel und Gesundheit“ waren für mich eigentlich das Beste am Kongress. Ich bin daraus mit viel neuem oder aufgefrischtem Wissen, Ideen zur Umsetzung von Klimaschutz und Motivation zur Eigeninitiative gegangen.</p>
<p>Insgesamt hat mir der Kongress gut gefallen und war sehr wahrscheinlich nicht mein Letzter. Ich habe einen guten Einblick in die Welt der Psychosomatik bekommen und möchte mir einige Aspekte für meine zukünftige Berufstätigkeit bewahren, egal in welcher Fachrichtung ich tätig werde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Katharina Dumstorf,</p>
<p>Medizinstudierende im Praktischen Jahr, Ruhr-Universität Bochum</p>
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		<title>Die inhaltliche Vielfalt der Psychosomatik</title>
		<link>https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/die-inhaltliche-vielfalt-der-psychosomatik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christine Kaschuba]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 May 2023 07:28:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2023]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Durch meinen Bachelor in Psychologie und meine abgeschlossenen fünf Jahre Medizinstudium habe ich schon viele Jahre lang ein großes Interesse für die Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, weil sie sowohl körperliche und psychische Komponenten und ihre Interaktionen und Auswirkungen auf die Gesundheit beachtet. Deshalb verfasse ich auch mein Dissertationsprojekt VR-Expo in diesem spannenden Bereich. Die Teilnahme&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/die-inhaltliche-vielfalt-der-psychosomatik/">Die inhaltliche Vielfalt der Psychosomatik</a> erschien zuerst auf <a href="https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org">Psychosomatische Medizin: integrativ denken, kooperativ handeln</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Durch meinen Bachelor in Psychologie und meine abgeschlossenen fünf Jahre Medizinstudium habe ich schon viele Jahre lang ein großes Interesse für die Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, weil sie sowohl körperliche und psychische Komponenten und ihre Interaktionen und Auswirkungen auf die Gesundheit beachtet. Deshalb verfasse ich auch mein Dissertationsprojekt <em>VR-Expo </em>in diesem spannenden Bereich. Die Teilnahme am DKPM 2023 war meine erste Kongressteilnahme und die Möglichkeit, selbst einen Vortrag über <em>VR-Expo </em>im Symposium <em>Virtuelle Realität in der Psychotherapie</em> halten zu dürfen, war eine sehr bereichernde und spannende Erfahrung für mich.</p>
<p>„<em>Altern im Wandel – Perspektiven und Handlungsfelder</em>“ lautete der Titel des diesjährigen Kongresses, und es war immer wieder interessant zu sehen, wie die Thematik in den verschiedensten Symposien aufgegriffen wurde. Zum Beispiel hörte ich Vorträge zur Untersuchung und Unterscheidung von Wechseljahrsbeschwerden oder Aldosteronunterschieden im Alter zwischen Mann und Frau, zu Hautveränderungen und plötzlichem Ergrauen, oder auch Essstörungen über die Lebensspanne. Es wurden Themen wie Long Covid und die Klimakrise behandelt und auch neue Therapiemöglichkeiten, wie die Nutzung Virtueller Realität, vorgestellt. Es war beeindruckend zu sehen, wie viel Forschung deutschlandweit zu so vielen verschiedenen Themen durchgeführt wird und zu überlegen, wie viel Arbeit hinter teilweise fünf Minuten Mini-Talk stecken.</p>
<p>Das Besuchen des DKPM-Kongresses und das Hören der verschiedenen Veranstaltungen war für mich als Medizinstudentin sehr interessant, weil die Psychosomatik sowohl in der Forschung als auch ihre Relevanz im klinischen Alltag im Vergleich zum theoretischen Inhalt des Studiums sehr deutlich wurde.</p>
<p>Das gemeinsame Erleben der Kongresstage mit Kolleg:innen, die Möglichkeit mit anderen Teilnehmenden und Referierenden zu netzwerken und das Vorstellen meines Dissertationsthemas waren wirklich tolle Erfahrungen, die ich jeder und jedem mit Interesse an der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie sehr empfehlen kann. Mein Interesse an der psychosomatischen Medizin konnte weiter gesteigert werden.</p>
<p>Philine Sun</p>
<p>Medizinstudentin Universität Tübingen</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mit Gleichgesinnten über den Tellerrand hinaus</title>
		<link>https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/mit-gleichgesinnten-ueber-den-tellerrand-hinaus-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christine Kaschuba]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 May 2023 07:26:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2023]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor ein paar Tagen stand mein erster Besuch auf dem Deutschen Psychosomatik Kongress an. Am Mittwochmorgen startete der Zug pünktlich von Hamburg nach Berlin und nach der Anmeldung folgten die ersten Eindrücke der Location. Am Nachmittag wurde in der Arbeitsgruppe Psychokardiologie über aktuelle Forschungsergebnisse und die Ausrichtung für zukünftige Projekte gesprochen. Da ich selbst in&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Tagen stand mein erster Besuch auf dem Deutschen Psychosomatik Kongress an. Am<br />
Mittwochmorgen startete der Zug pünktlich von Hamburg nach Berlin und nach der Anmeldung<br />
folgten die ersten Eindrücke der Location. Am Nachmittag wurde in der Arbeitsgruppe<br />
Psychokardiologie über aktuelle Forschungsergebnisse und die Ausrichtung für zukünftige Projekte<br />
gesprochen. Da ich selbst in dem Bereich tätig bin, war es spannend sich über verschiedene<br />
Perspektiven und Erfahrungen auszutauschen.<br />
Am Donnerstag wurde es dann nochmal besonders aufregend, weil ich selber unsere aktuellen<br />
Studien vorstellen durfte. Zunächst ging es bei der e-Postersession um anhaltende<br />
Körperbeschwerden bei Patient:innen mit Risiko für eine kardiale Erkrankung und deren<br />
Charakteristika und Prädiktoren. Danach durfte ich direkt mit einem kurzen Vortrag über die<br />
patientenzentrierte Evaluation einer erwartungsfokussierten Intervention bei Patient:innen mit<br />
Herzklappenoperation eine Mini-Talk Session eröffnen. Durch interessierte Rückfragen und<br />
Kommentare kam es im Anschluss zu einer spannenden Diskussion über die Intervention und auch<br />
die Rolle der Psychosomatik in der Herzchirurgie.<br />
Während der Kongresstage erhielt ich in den verschiedenen Symposien und Mini-Talk Sessions einen<br />
tollen Überblick der Forschung zu verschiedensten Störungsbildern. Besonders spannend fand ich<br />
beispielsweise das Symposium zu VR in der Psychotherapie. Im Anschluss habe ich bei einem der<br />
Stände mit der VR Brille direkt selber ausprobieren können wie es ist sich einer virtuellen Exposition<br />
auszusetzen und auf Höhe des 26. Stockwerks auf einem Holzbrett zu balancieren.<br />
Auf dem DKPM waren auch viele weitere Nachwuchswissenschaftler:innen anzutreffen und um sich<br />
noch mehr mit dem Thema der Nachhaltigkeit des Nachwuchses zu beschäftigen, besuchte ich die<br />
Young Scientist Corner. Dort haben meine Kolleg:innen aus dem Qualifizierungsprogramm Klinische<br />
Forschung eine tolle Session aus verschiedenen Perspektiven auf die Beine gestellt. Es ging um die<br />
Rahmenbedingungen, sowie die Motivation in die psychosomatische Forschung einzusteigen und<br />
eine Podiumsdiskussion rundete die Veranstaltung ab. Dennoch blieben aus der anschließenden<br />
Diskussion viele Fragen und verschiedenste Meinungen, die auch im Nachgang noch zur Reflexion<br />
anregten.<br />
Insgesamt freue ich mich die Gelegenheit bekommen zu haben am Deutschen Psychosomatik<br />
Kongress teilzunehmen und über die Unterstützung durch den Erhalt des Kongressstipendiums.<br />
Besonders ausgezeichnet hat der Kongress sich für mich durch die Vielfalt, die sich durch die<br />
Anwesenheit verschiedener Disziplinen zeigte und vor allem durch den Austausch mit<br />
Gleichgesinnten, sowie einem interessanten Blick über den Tellerrand hinaus.</p>
<p>Von Caroline Clifford, Doktorandin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf</p>
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