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	<title>2021 Archive - Psychosomatische Medizin: integrativ denken, kooperativ handeln</title>
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	<description>23. bis 25. März 2022, Berlin</description>
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		<title>Von A bis S &#8211; Bunte Vielfalt beim Deutschen Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christine Kaschuba]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2021 06:33:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2021]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Elena Motel Medizinstudentin an der Charité Berlin Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal am Deutschen Psychosomatik-Kongress teilgenommen. Grund für die Teilnahme war vor allem mein Vorhaben, eine Doktorarbeit in der Psychosomatik zu schreiben. Dafür wollte ich mir ein breiteres psychosomatisches Wissen und einen Eindruck über die wissenschaftliche Arbeit in der Psychosomatik verschaffen. Die&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von Elena Motel<br />
Medizinstudentin<br />
an der Charité Berlin</p>
<p align="justify">Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal am Deutschen Psychosomatik-Kongress teilgenommen. Grund für die Teilnahme war vor allem mein Vorhaben, eine Doktorarbeit in der Psychosomatik zu schreiben. Dafür wollte ich mir ein breiteres psychosomatisches Wissen und einen Eindruck über die wissenschaftliche Arbeit in der Psychosomatik verschaffen.</p>
<p align="justify">Die Tatsache, dass der Kongress online abgehalten wurde, hat mich überraschenderweise überhaupt nicht gestört. Besonders von Vorteil war dabei nämlich die Möglichkeit, sich alle Veranstaltungen in der Mediathek auch zu einem späteren Zeitpunkt ansehen zu können. Da ich parallel noch an universitären Veranstaltungen teilnehmen musste, war das Online-Format in diesem Jahr für mich besonders günstig.<br />
Auch die Vielfalt der Themen des Kongresses hat mich erstaunt, obwohl ich aus Erfahrungsberichten früherer Kongresse schon herauslesen konnte, dass man sich auf ein buntes Bild an Vortragsthemen einstellen kann. Von A wie „Angststörungen“ bis S wie „Suizidalität bei Geflüchteten“ fand sich eine Vielzahl spannender Vorträge. Zu Beginn fühlte ich mich durch das große Angebot etwas überfordert, weshalb ich mir einen Plan mit den für mich am interessantesten klingenden Themen angefertigt habe. Das hat mir sehr geholfen, nicht den Überblick zu verlieren. Da ich trotzdem nicht alles geschafft habe, was ich schaffen wollte, habe ich mir aber auch nach dem Kongress in der Mediathek noch einiges angesehen.</p>
<p align="justify">Besonders gelungen fand ich den Vortrag zur Herzratenvariabilität bei Bundeswehrsoldaten sowie die Vorträge des State-of-the-art-Symposiums, dort vor allem den Vortrag zur Depression. Alles in allem kann ich also sagen, dass ich wirklich viele spannende Eindrücke in dem Kongress gewinnen konnte und die Teilnahme in jedem Fall weiterempfehle. Auch wenn das Online-Format natürlich die zwischenmenschliche Interaktion etwas missen lässt, finde ich es toll, auch nach dem Kongress noch auf alle Veranstaltungen zugreifen zu können.</p>
<p>Deshalb freue ich mich schon &#8211; ob online oder nicht &#8211; auf den Kongress im nächsten Jahr!</p>
<p><em>Von Elena Motel</em><br />
<em>Medizinstudentin</em><br />
<em>an der Charité Berlin</em></p>
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		<title>Die Teilnahme am Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie – ein Gewinn auf vielen Ebenen</title>
		<link>https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/die-teilnahme-am-kongress-fuer-psychosomatische-medizin-und-psychotherapie-ein-gewinn-auf-vielen-ebenen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christine Kaschuba]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2021 06:20:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2021]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Johanna Schmidt Psychologiestudentin im Master FAU Erlangen-Nürnberg Als Psychologiestudentin gehöre ich vermutlich zu einer etwas kleineren Gruppe der Teilnehmenden am diesjährigen Kongress der DGPM. Doch das heißt auf keinen Fall, dass dieser nicht bereichernd für mich war – im Gegenteil! Auf den Kongress wurde ich durch meinen Bachelorarbeitsbetreuer aufmerksam. Er war derjenige, der mich&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Johanna Schmidt<br />
Psychologiestudentin im Master<br />
FAU Erlangen-Nürnberg</em></p>
<p align="justify">Als Psychologiestudentin gehöre ich vermutlich zu einer etwas kleineren Gruppe der Teilnehmenden am diesjährigen Kongress der DGPM. Doch das heißt auf keinen Fall, dass dieser nicht bereichernd für mich war – im Gegenteil!</p>
<p align="justify">Auf den Kongress wurde ich durch meinen Bachelorarbeitsbetreuer aufmerksam. Er war derjenige, der mich dazu ermutigte, mich für eine Posterpräsentation meiner Bachelorarbeit zu bewerben. Dass ich hierfür eine Zusage und somit die Möglichkeit bekommen habe, die Ergebnisse dieser Arbeit in einem größeren Rahmen vorzustellen, freute mich sehr! So war dies der erste wissenschaftliche Kon-gress, an dem ich teilnahm. Ich habe schon oft Berichte davon von Dozierenden, bei denen ich stu-dentische Hilfskraft war, gehört und mich somit umso mehr gefreut, dass ich nun auch die Chance hatte solche eine Veranstaltung kennenzulernen und live mitzuerleben.</p>
<p align="justify">Vor allem die Diversität der Teilnehmenden habe ich sehr geschätzt. Als Psychologiestudentin kam ich außerhalb von Praktika nur wenig mit Ärzt:innen, Kreativtherapeut:innen und Pflegekräften in Kon-takt, genau dieser Austausch ist aber unheimlich wichtig! Dieser wurde für mich auch gut durch das Motto des diesjährigen Kongresses widergespiegelt. So ist meiner Meinung nach auch zwischen den verschiedenen Berufsgruppen die „Gap“ oft zu groß – ein solcher Kongress bietet die perfekte Mög-lichkeit sich auszutauschen und diese „Gap“ zu überbrücken.</p>
<p align="justify">Doch auch im Rahmen meiner vorgestellten Studie konnte ich Erfahrungen mit diesem Motto sam-meln: Ich habe ein Seminar zur Verbesserung der Achtsamkeit, des Stressempfindens und des Mit-gefühls für Mitarbeitende einer neurologischen Rehaklinik evaluiert. Diese Studie wurde direkt im Ar-beitsalltag der Teilnehmenden durchgeführt, wodurch Forschung und Praxis gut miteinander verbun-den wurden. Auch das Stichwort „Mind“ wurde durch die Mindfulness im Achtsamkeitsseminar reprä-sentiert. Da das Stresspotential bei den Berufsbildern im Gesundheitsdienstleistungssektor sehr hoch ist, war es unser Ziel den Mitarbeitenden mit Achtsamkeit eine Hilfe zum Umgang mit diesen schwie-rigen Situationen zu geben. Damit hatten wir Erfolg, denn der erlebte Stress und die Achtsamkeit verbesserten sich. Somit konnte hier die Forschung direkt in die Praxis implementiert werden. Noch mehr freute es mich dann natürlich auf dem Kongress zu sehen, dass dieser Dialog auch in unzähli-gen anderen Studien geschaffen werden konnte.</p>
<p align="justify">Doch nicht nur die Vorstellung unserer Studie, sondern vor allem auch meine Vorliebe für den Fach-bereich Psychosomatik motivierten mich zur Kongressteilnahme. Psychosomatik ist ein Gebiet, das mich schon immer sehr interessiert. Dieses konnte ich nun in meinem Master auch mehr vertiefen, da ich Psychosomatik als Nebenfach mit einem inkludierten Praktikum auf der psychosomatischen Station des Universitätsklinikums Erlangen belege. Da dieses Modul an meiner Universität als ein Fach der Medizin angeboten wird, konnte ich auch hier vom vertieften Austausch mit Mediziner:innen profitieren. Es ist stets spannend zu sehen, wie unterschiedlich und doch gleich Blickwinkel sein kön-nen und wie viel man von den Herangehensweisen einer anderen Disziplin lernen kann. An der Psy-chosomatik schätze ich vor allem die ganzheitliche Betrachtungsweise des Menschen als eine geis-tig-seelisch-sozial-körperliche Einheit, die im Alltag häufig vernachlässigt wird. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie eng doch unser physisches und psychisches Wohlbefinden zusammenhän-gen und wie eine therapeutische Behandlung nachweislich dazu beitragen kann, die Lebensqualität der Betroffenen wieder zu verbessern. Die Verbreitung der Erkenntnisse über psychosomatische Er-krankungen wird meiner Meinung nach heutzutage immer wichtiger – wozu der Kongress der DGPM einen großen Beitrag leistet.</p>
<p align="justify">Daneben halte ich auch die Forschung als Berufsfeld für eine spannende Herausforderung, die viel persönliches Engagement und Interesse erfordert. Durch die Teilnahme am Kongress konnte ich auch hier noch zusätzliche Einblicke in unterschiedliche Forschungsgebiete gewinnen und durch den Kontakt mit weiteren Wissenschaftler:innen meinen Horizont diesbezüglich erweitern. So konnte ich erneut erkennen, dass ich doch sehr Lust und große Motivation für eine Promotion nach meinem Masterstudium hätte.</p>
<p align="justify">Beim Kongress selber fand ich besonders die allgemeinen Slots zur Therapieforschung und zu kon-kreten Störungsbildern, im Spezifischen v.a. zu Angststörungen, spannend. Dieses Interesse vertiefe ich aktuell auch in meiner Masterarbeit und konnte somit noch weitere Erkenntnisse gewinnen. Da-neben konnte ich im Slot des Jungen Forums des DGPMs auch einen Eindruck der Probleme von jungen Menschen in anderen verwandten Berufsgruppen bekommen: So setze ich mich bei uns in der Fachschaft und der PsyFako viel für die Reformierung des Studiengangs und der Weiterbildung zur Psychotherapeutin ein und konnte nun sehen, dass z.B. viele Mediziner:innen in ihrer Facharz-tausbildung mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Hier könnte ein stärkerer Austausch in Zu-kunft beiden Gruppen durchaus nützlich sein.</p>
<p align="justify">Besonders wichtig fand ich auch die Worte des Kongresspräsidenten Prof. Dr. med. Volker Köllner zum Thema Selbstfürsorge. Ich selbst war zu Beginn des Kongresses sehr motiviert und hätte am liebsten an jedem Slot teilgenommen. So musste ich aber auch schnell merken, dass ich dafür die Aufnahmekapazität nicht hätte. Durch das konkrete Festlegen auf weniger Slots konnte ich mich mehr auf diese freuen, beim Zuhören besser folgen und mich auch im Nachhinein noch ausführlicher damit gedanklich beschäftigen und recherchieren.<br />
Alles in allem kann ich nur sagen, dass ich von der Teilnahme am diesjährigen Kongress der DGPM nicht nur fachliche Eindrücke gewinnen konnte, sondern auch sehr von der Diversität, Offenheit und dem Engagement der Teilnehmenden profitiert habe und somit dies nur jedem empfehlen kann. Ich möchte mich hiermit auch nochmal für das Stipendium bei dem DKPM, dem DGPM und der Schön Klinik und somit für die finanzielle Erleichterung und den vertieften Austausch mit dem jungen Forum bedanken!</p>
<p>Ich freue mich schon auf den Kongress nächstes Jahr – hoffentlich dann vor Ort!</p>
<p><em>Von Johanna Schmidt<br />
Psychologiestudentin im Master<br />
FAU Erlangen-Nürnberg</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/die-teilnahme-am-kongress-fuer-psychosomatische-medizin-und-psychotherapie-ein-gewinn-auf-vielen-ebenen/">Die Teilnahme am Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie – ein Gewinn auf vielen Ebenen</a> erschien zuerst auf <a href="https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org">Psychosomatische Medizin: integrativ denken, kooperativ handeln</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Wertvolle Erfahrung zum Einstieg in die Psychosomatik</title>
		<link>https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/wertvolle-erfahrung-zum-einstieg-in-die-psychosomatik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christine Kaschuba]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2021 06:18:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2021]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blogbeitrag zum deutschen Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 2021 von Maximilian Stübinger, Medizinstudent im Praktischen Jahr, Universitätsmedizin Göttingen Im Rahmen meines Praktischen Jahres verbringe ich im Moment ein Tertial in der Psychosomatik und habe mich daher für ein digitales Kongressstipendium beworben. Das Kongressmotto 2021 lautete „Mind the Gap“. Dieses Motiv ist auch für meinen&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/wertvolle-erfahrung-zum-einstieg-in-die-psychosomatik/">Wertvolle Erfahrung zum Einstieg in die Psychosomatik</a> erschien zuerst auf <a href="https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org">Psychosomatische Medizin: integrativ denken, kooperativ handeln</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Blogbeitrag zum deutschen Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 2021<br />
von Maximilian Stübinger, Medizinstudent im Praktischen Jahr, Universitätsmedizin Göttingen</em></p>
<p align="justify">Im Rahmen meines Praktischen Jahres verbringe ich im Moment ein Tertial in der Psychosomatik und habe mich daher für ein digitales Kongressstipendium beworben. Das Kongressmotto 2021 lautete „Mind the Gap“. Dieses Motiv ist auch für meinen persönlichen Werdegang prägend, da ich während des Studiums in der Behandlung auf somatischen Stationen häufig mit Lücken zwischen der Versorgung der körperlichen Krankheit der Patienten und ihres psychischen Wohlbefindens konfrontiert wurde und in der Psychosomatik eine Lösung für dieses Problem sehe. Der Aufforderung „Achten sie auf die Lücke“ folgend waren die diesjährigen Vorträge geprägt von den Bemühungen der Referenten Brücken zu schlagen. In den folgenden Absätzen gehe ich auf einige Themengebiete des Kongresses ein, die sich mit Lücken in unserem Verständnis von Gesundheit und im Gesundheitssystem auseinandersetzen, welche mich besonders interessiert haben und beschäftigen.</p>
<p><strong>Natur und Psyche</strong></p>
<p align="justify">Die Natur war in diesem Kongress ein großes Thema. Eine Hauptveranstaltung befasste sich mit dem Klimawandel, dessen Folgen und der Rolle der Psychosomatik in der Konfrontation dieses gesamtgesellschaftlichen Problems. In einer anderen wurde der Zusammenhang zwischen Bäumen und Vogelgesang in der Umgebung der Wohnung und der Häufigkeit des Auftretens einer behandlungsdürftigen Depression erklärt. Ein weiterer Vortrag ging auf die positiven Effekte von Naturerfahrungen in der Psychotherapie ein.</p>
<p><strong>Körper und Geist</strong></p>
<p align="justify">Das Wissen über die Interaktionen zwischen Körper und Geist ist die Grundlage der Psychosomatik und in der Medizin von zentraler Bedeutung. Anregend fand ich unter anderem die Vorträge über die Psychokardiologie, die chronischen Schmerzstörungen und über die Problematik, ab wann ein Geisteszustand als psychisch krank gilt und wie subjektiv unterschiedlich diese Bewertung ausfallen kann.</p>
<p><strong>Ökonomisierung der Medizin und Folgen für die Psychosomatik</strong></p>
<p align="justify">Die Ökonomisierung des Gesundheitssystems erzeugt eine große Lücke zwischen Ärzten und Patienten. Der Vortrag zu dem Thema befasste sich mit dem Kontrast von Kranksein als emotionales, leidvolles Lebensereignis zur täglichen Arbeitsroutine im Klinikum. Die Entwicklung des Gesundheitssystems zu einem gewinnorientierten Sektor, die Auswahl ökonomisch günstiger Patienten und die kognitive Dissonanz zwischen marktrationalem Verhalten und professionellem Handeln bei Ärzten sind kontroverse Themen, mit denen sich der Referent beschäftigte.</p>
<p><strong>Familien-, Kinder- und Jugendpsychosomatik</strong></p>
<p align="justify">Der professionelle Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Familien bedarf eigener Forschung und weist im klinischen Alltag außerhalb spezialisierter Zentren teils Lücken auf. Zu diesem Thema fand ich vor allem die Vorträge über Kinder alleinerziehender Eltern und psychisch kranker Eltern, Beschneidung bei Jungen und den Überblick über Funktion und Nutzen der seit 2020 zugelassenen systemischen Therapie interessant.</p>
<p><strong>Kunst-, Sport- und Musiktherapie</strong></p>
<p align="justify">Es wurde auch viel Wert darauf gelegt neben den Ärzten auch Experten anderer Berufsgruppen, die an der Behandlung psychosomatischer Patienten beteiligt sind, zu Wort kommen zu lassen. Vertreter von Kunst-, Sport- und Musiktherapie zeigten unter anderem Fallbeispiele und neue Forschungsergebnisse zum Einfluss der Therapien auf Selbsterfahrung, Bindung und Sicherheit, positive Selbstbeeinflussung und Bewältigungsstrategien. </p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p align="justify">Die Brisanz und Aktualität der behandelten Themen zeigen sich meiner Meinung nach auch, wenn man den Zusammenhang zwischen Ökonomisierung, Zerstörung der Natur, Klimawandel und der psychischen Belastung in unserer Gesellschaft betrachtet. Das Bedürfnis nach einer ganzheitlichen Behandlung nicht nur der Patienten, sondern auch unserer Umwelt wurde auf dem Kongress verdeutlicht und ins Gedächtnis gerufen.<br />
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich den Kongress mit vielen Erfahrungen und guten Eindrücken verlassen habe. Zusätzlich zum vermittelten Wissen konnte ich einen Überblick über die aktuelle psychosomatische Forschung, die Organisation der Psychosomatik-Community und die Forschungsgruppen erhalten. Interessante Vorträge, die ich nicht anschauen konnte, kann ich in den nächsten Monaten als Aufzeichnung nachholen. </p>
<p><em>Blogbeitrag zum deutschen Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 2021<br />
von Maximilian Stübinger, Medizinstudent im Praktischen Jahr, Universitätsmedizin Göttingen</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/wertvolle-erfahrung-zum-einstieg-in-die-psychosomatik/">Wertvolle Erfahrung zum Einstieg in die Psychosomatik</a> erschien zuerst auf <a href="https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org">Psychosomatische Medizin: integrativ denken, kooperativ handeln</a>.</p>
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