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	<title>2019 Archive - Psychosomatische Medizin: integrativ denken, kooperativ handeln</title>
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	<description>23. bis 25. März 2022, Berlin</description>
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		<title>Ein Kongress der Vielfalt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[webdev]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2019 06:14:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Betrachtet man den Titel “Psychosomatik in unruhigen Zeiten – Vertrautes und Visionen”, so habe ich persönlich vieles an Themen und Kritiken erwartet, der Klimawandel stand aber eher hinten an, wenn ich ehrlich bin. Dass dieser aber durchaus sehr gut in die Debatte der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie passt, hat der, wie ich finde, sehr gelungene&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Betrachtet man den Titel “Psychosomatik in unruhigen Zeiten – Vertrautes und Visionen”, so habe ich persönlich vieles an Themen und Kritiken erwartet, der Klimawandel stand aber eher hinten an, wenn ich ehrlich bin. Dass dieser aber durchaus sehr gut in die Debatte der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie passt, hat der, wie ich finde, sehr gelungene und wach rüttelnde Festvortrag von Herrn Prof. Dr. Dr. Schellnhuber gezeigt. Diese Vielfalt an Themen und Perspektiven zog sich auch durch die Symposien und Plenarveranstaltungen der drei Kongresstage. So reichten diese von Ernährungsproblematiken, über die Integration von Flüchtlingen oder die Betrachtung von Patientinnen und Patienten und deren Therapieerfolg aus der Perspektive von (Sinus-)Milieu-Zuordnungen bis hin zur Internetsucht. Genau dieses breite Spektrum an Inhalten hat mich dazu bewogen, als Psychologin ein zweites Mal am Kongress teilzunehmen. Anfängliche Zweifel bezüglich der Passung der eigenen Qualifikation und Expertise zu den Anforderungen und Standards des Kongresses wurden bereits vor Beginn des Kongresses durch einen Blick in das Programm schnell ausgeräumt und spätestens durch die Teilnahme an den Veranstaltungen wurde deutlich, dass es in dieser Themenvielfalt auch für mich mehr passende Inhalte gab als ich mir hätte anhören können.</p>
<p align="justify">Besonders dankbar bin ich den Organisatorinnen und Organisatoren des Kongresses für ihre Offenheit gegenüber neuen Themengebieten. So habe ich bereits im zweiten Jahr in Folge die wertvolle Erfahrung gemacht, einen Vortrag über ein relativ neues und in der öffentlichen Wahrnehmung oftmals kontrovers diskutiertes Thema (der „Hochsensitivität“) vor einem sehr interessierten und offenen Publikum halten zu dürfen. Insbesondere die Annäherung dessen aus einer persönlichkeitspsychologischen Perspektive findet (abgesehen von den diagnostizierbaren Persönlichkeitsstörungen) doch eher selten den Zugang zu psychosomatischen Themen. Die anschließende Diskussion war von äußerst großer Wertschätzung geprägt und hat mich selbst in vielerlei Hinsicht zum weiteren Nachdenken und Nachverfolgen angeregt. </p>
<p align="justify">Insgesamt war der Kongress in diesem Jahr durch viel Vertrautes, aber auch viel Neues und Visionäres durchzogen und bot für nahezu alle Interessens- und Wissensgebiete wertvolle Anregungen und inspirierende Vorträge. Er hat mich dem Gebiet der Psychosomatik nähergebracht, ich habe nun ein besseres Verständnis davon, was man sich unter diesem Fachgebet vorstellen kann – und er stellt mittlerweile für mich eine mögliche berufliche Perspektive dar.</p>
<p>Vielen Dank für einen inspirierenden, motivierenden und interessanten Kongress, ich plane auch im am nächsten Kongress teilzunehmen.</p>
<p>Blogbeitrag von Teresa Tillmann</p>
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		<title>…aus dem (Kongress-) Leben einer PiA und Doktorandin</title>
		<link>https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/aus-dem-kongress-leben-einer-pia-und-doktorandin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webdev]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Apr 2019 07:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als ich den Leittitel des DKPM-Kongresses 2019 las, war mir klar: dieser Kongress passt prima zu meiner beruflich „unruhigen“ (oder auf aufregenden) Zeit als PiA in psychodynamischen Verfahren und Doktorandin. Aufgrund einer Parallelveranstatlung konnte ich an der DKPM 2018 nicht teilnehmen, habe aber von meinen KollegInnen der Psychosomatik nette Anekdoten gehört, sodass ich gespannt war,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich den Leittitel des DKPM-Kongresses 2019 las, war mir klar: dieser Kongress passt prima zu meiner beruflich „unruhigen“ (oder auf aufregenden) Zeit als PiA in psychodynamischen Verfahren und Doktorandin. Aufgrund einer Parallelveranstatlung konnte ich an der DKPM 2018 nicht teilnehmen, habe aber von meinen KollegInnen der Psychosomatik nette Anekdoten gehört, sodass ich gespannt war, was mich erwarten würde. Da „mein“ Studienprojekt mit zwei Vorträgen vertreten war, war ich natürlich auf die Resonanz anderer WissenschaftlerInnen gespannt.<br />
Beim Betreten der Urania war ich erstaunt über die angenehm-freundliche Atmosphäre. Ich war schon ein wenig „Kongress-erfahren“ u.a. auch international. Dass ich meinen ersten DKPM mit einem Reisekostenstipendium besuchen durfte, war natürlich doppelt schön für mich. Die persönliche Begrüßung der ReisekostenstipendiatInnen schaffte eine sehr vertrauensvolle und auch mutmachende Atmosphäre, da man sich gerade als „Psychosomatik-Anfängerin“ vlt. noch ein wenig unerfahren fühlt.<br />
Ich persönlich sehe die Psycho-Somatik als eine grenzen-überschreitende und gleichzeitig verbindende Wissenschaft und Praxis. Umso passender – weil perspektiveneröffnend und grenzen-überschreitend– fand ich den Festvortrag von Prof. Dr. Dr. Schellnhuber zum Thema „Die Klimakrise – Wahrheit und Verdrängung“. Nicht zuletzt spielen diese beiden Konstrukte auch eine Rolle in der Therapie psychosomatisch erkrankter PatientInnen. Eine sehr gelungene Auftaktveranstaltung, die „Lust auf mehr“ machte.<br />
Die Kombination aus Posterpräsentation mit Wine &#038; Snacks war so verlockend, dass ich aufgrund der Enge der Räumlichkeit nur einen Teil der Best-Poster-Führung mitnehmen konnte. Dennoch kam ich gut in Austausch mit verschiedenen ReferentInnen und ihren spannenden Forschungsarbeiten.<br />
Den zweiten DKPM-Tag füllte ich abwechslungsreich mit Plenarveranstaltungen und wissenschaftlichen Symposien. Da ich bereits 5 Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität in der Klinischen Psychologie gearbeitet hatte, hatte ich ein „umfangreiches Grundwissen“ bzgl. verschiedener Störungsbilder. Durch die Vielzahl an wissenschaftlichen Symposien konnte ich meine „Lücken“ schließen und neue Forschungsergebnisse und Erfahrungen aus der Praxis implementieren. Gerade die Aufteilung in „State-of-the-Art-Symposien“, „Wissenschaftlichen Symposien“ „Satellittensymposien“ und „Mini-Talk-Symposien“ fand ich klasse, um abzuwägen, welche Veranstaltungen sich für mich am besten lohnen.<br />
Den Freitag gestaltete ich hauptsächlich mit wissenschaftlichen Symposien und den Mini-Talks. Spannend! Auch wenn ich aufgrund des etwas längeren Ausgehens mit KollegInnen vom Donnerstagabend noch etwas müde war, entschied ich mich die „Ascona Lecture“ zu besuchen, da der Title mich sehr neugierig machte. Sowohl inhaltlich als auch vom Vortragsstil hat Onur Güntürkün mich überzeugt und mich persönlich dazu angehalten, meine „Denküberzeugungen“ grundsätzlich zu überdenken. Nicht zuletzt ist dies auch ein guter Gedanken zur Mitnahme in die therapeutische Arbeit mit PatientInnen.<br />
Der krönende Abschluss der DKPM 2019 war das Kongressfest, bei dem ausgelassen gefeiert und getanzt wurde.<br />
Die DKPM war eine sehr gelungene Veranstaltung, auf dessen Besuch im Jahr 2020 ich mich bereits jetzt freue. Und der Leittitel „mind-the-gap“ klingt spannend! </p>
<p>Blogbeitrag auf Wunsch anonym</p>
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		<title>Von Entscheidungsschwierigkeiten, Inspiration und Kola</title>
		<link>https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/von-entscheidungsschwierigkeiten-inspiration-und-kola/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webdev]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Apr 2019 06:24:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/von-entscheidungsschwierigkeiten-inspiration-und-kola/">Von Entscheidungsschwierigkeiten, Inspiration und Kola</a> erschien zuerst auf <a href="https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org">Psychosomatische Medizin: integrativ denken, kooperativ handeln</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p align="justify">Endlich war es soweit. Meine erste Kongressteilnahme. Der Titel „Psychosomatik als Perspektive“ ließ viel Freiraum für Assoziationen. Umso mutiger schien es mir den Kongress mit einem Vortrag zur Klimakrise zu eröffnen, denn die Perspektive konnte ja nur negativ gezeichnet sein. Der hervorragende Referent, Prof Dr. Dr. Schellnhuber, hat das Publikum erfolgreich deprimiert. Die Klimakrise als akute Bedrohung und der vorgehaltene Spiegel der eigenen Verdrängung war präzise und auf den Punkt erklärt. Aber Dank der leidenschaftlichen Vortragsweise und des Ausblickes am Ende konnte zumindest ein kleiner Funke Hoffnung als Perspektive bestehen.</p>
<p align="justify">Aber warum über Perspektiven der Psychosomatik tagelang referieren, wenn die Welt eh zu Ende geht? Naja ich schätze, dass die Psychosomatik es sich zum Ziel gesetzt hat, den Menschen ganzheitlich zu betrachten und somit auch nicht damit aufhört bevor die Welt untergeht 😉</p>
<p align="justify">Ich kann auf jeden Fall festhalten, dass ich die Kongresszeit effektiv ausgenutzt und viele Vorträge gehört habe. Trotzdem hätte ich gerne noch an vielen weiteren teilgenommen. Die größte Herausforderung war definitiv sich zu entscheiden!</p>
<p align="justify">Nun aber zu meinen fachlichen Highlights des Kongresses. Mich persönlich haben vor allem die Themen Psychoonkologie und Essstörungen schon lange interessiert aber sind innerhalb des Psychologiestudiums, für meinen Geschmack, zu kurz gekommen. Umso gespannter war ich auf aktuelle Forschungsergebnisse aus diesen Bereichen und habe die Veranstaltungen fleißig in meinem Kongressplaner markiert. Die Vorträge innerhalb des Symposiums zu Barrieren der Inanspruchnahme der psychoonkologischen Versorgungsangebote waren für mich besonders wertvoll. Da ich vor Kurzen selbst meine Tätigkeit im Bereich der Psychoonkologie und im Konsildienst begonnen habe, war die strukturierte Aufarbeitung und Diskussion hilfreich, um mangelnde Inanspruchnahme besser verstehen zu können.</p>
<p align="justify">Darüber hinaus hat mich die Vielfalt der Beiträge erfreut, da ebenfalls auch tiefenpsychologische sowie analytische Therapiestudien vorgestellt wurden. Insbesondere durch die Mini-Talk-Symposien zu Persönlichkeit und Identität konnte ich viele Impulse mitnehmen. Die Kongress-Geübten können mit all den Impulsen sicherlich locker umgehen. Ich brauchte da auch mal eine Kola um meine Konzentration wieder zu sammeln.</p>
<p align="justify">Aber eigentlich wollte ich den Kongress ja insbesondere nutzen, um mich für mein Promotionsthema inspirieren zu lassen. Nun ich muss sagen, jetzt habe ich fast schon zu viel Inspiration, die ich sortieren muss. Der Kongress hat mir viele weitere Inspiration (Interventionsforschung, Bedarf/Barrieren, individuell angepasste Interventionen, spezifische Patienten_innengruppen, Körperbild, Sexualität) gegeben. Insbesondere war es für ermutigend so viele engagierte sowie beeindruckende Frauen in der Forschung zu sehen und natürlich auch vortragen zu hören. Ebenfalls war die Preisverleihung für die Nachwuchsforschung oder auch das Qualifizierungsprogramm klinische Forschung sehr einprägsam.</p>
<p align="justify">Meine persönliche Perspektive wurde somit bestärkt und bleibt die Psychosomatik, sowohl in der therapeutischen als auch in der wissenschaftlichen Arbeit. Die Vielfalt des Gebietes hält Abwechslung und genug unerforschtes Terrain bereit, damit ich für mich auch eine langfristige berufliche Perspektive entwickeln kann.</p>
<p>Blogbeitrag von Lara Dreismann</p>

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		<title>Bleibende Eindrücke – von der Psychosomatik zum Weltretter</title>
		<link>https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/bleibende-eindruecke-von-der-psychosomatik-zum-weltretter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webdev]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2019 06:25:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Selbstverständlich war die Bahn nicht pünktlich, so musste ich mit meinem Poster im Gepäck noch länger im Zug ausharren, bis ich schließlich am Hauptbahnhof in Berlin ankam. Ich war sehr aufgeregt – als Studentin war ich vorher noch nie auf einem Kongress. Raus aus dem Zug, rein in die Straßenbahn, ins Hotel und direkt zum&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Selbstverständlich war die Bahn nicht pünktlich, so musste ich mit meinem Poster im Gepäck noch länger im Zug ausharren, bis ich schließlich am Hauptbahnhof in Berlin ankam. Ich war sehr aufgeregt – als Studentin war ich vorher noch nie auf einem Kongress. Raus aus dem Zug, rein in die Straßenbahn, ins Hotel und direkt zum Veranstaltungsort – die Urania, von außen unscheinbar, die wehenden Fahnen leiten aber direkt den Weg. Es war schon einiges los – lauter Menschen, die sich unterhalten, wiedersehen, umarmen – eine schöne Atmosphäre. Man kennt sich, man schätzt sich, da bekommt man direkt Lust in einigen Jahren Teil dieser Community zu sein.</p>
<p align="justify">Dann endlich beginnt das Programm. Nach der Begrüßung startete der Kongress direkt mit dem Vortrag von Herr Schellnhuber. Dieser Vortrag war gleichzeitig für mich der Beeindruckendste. Gerade im Moment, wo die Medien voll sind mit Greta Thunberg und Jugendlichen, die für die Erde auf die Straße gehen. Mit Dieselskandal und Wetterkatastrophen. Mit Unsicherheit und Angst vor der Zukunft. Mit News und Fake-News. Mit einem Wirrwarr an Informationen und Meinungen. Da tat es sehr gut, einmal die nackten Fakten dargelegt zu bekommen. Ganz sachlich und nüchtern Vorgetragen. Und man wird das Gefühl nicht los, dass diese Zahlen nur der Anfang sind&#8230;dass die Berechnungen für die Zukunft richtig sind&#8230;dass wir in einer riesigen Geschwindigkeit auf den Abgrund zurasen. Ohne Rücksicht auf Verluste. Dabei verlieren wir alles.</p>
<p align="justify">Nach einer Stunde, in der man unangenehm oft an die eigenen Fehler und Unachtsamkeiten mit dem Klima aufmerksam gemacht wurde, würde ich am liebsten nie wieder Fleisch essen, fliegen oder Auto fahren. Jetzt wo ich ja endlich weiß, was das anrichtet&#8230;.endlich&#8230;<br />
Puh, nach der harten Kost knurrte mein Magen sehr. Irgendwas leckeres zu Essen wäre jetzt toll, ein netter Italiener liegt auf dem Heimweg. Ich schaffe es tatsächlich, einen Salat und eine vegetarische Pizza zu bestellen. Ganz im Geiste des Klimaschutzes. Und eine Cola-light. Naja, die ist immerhin in einer Glasfalsche.</p>
<p align="justify">Doch es ist fast schon beängstigend&#8230;am nächsten Morgen schon waren die Eindrücke verblasst, so schlimm wird es schon nicht sein. Was kann ich schon tun, ganz alleine. Das bringt ja auch nichts. Die Politik muss etwas tun! Das ist ganz klar!</p>
<p align="justify">Zugegeben, das ist tatsächlich ein schwieriges Thema was man so ganz alleine wirklich nicht lösen kann. Aber diese innere Einstellung hindert uns auch in anderen Belangen das zu tun, was wirklich richtig ist. Wir wissen es, meistens zumindest. Aber wir Menschen, manche mehr manche weniger, können eine Sache sehr gut: Verdrängen. Das können persönliche Sorgen sein, Überforderung, Unzufriedenheit mit einer Situation. Ein Trauerfall, ein persönliches Schicksal, über das man einfach nicht mehr nachdenkt. Ein Problem weniger&#8230;.so hat man das Gefühl. Aber es brodelt, es gärt in uns – und auf der Welt. Und irgendwann ist es zu spät, dann brechen sich die Gefühle ihren Weg aus dem Gefängnis und das Leben kann aus den Fugen geraten.<br />
Es kommt mir vor, alles wäre es der sinnvollste Beruf überhaupt, Menschen genau in dieser Situation zu helfen, wieder zu sich zu finden, die Gefühle zu benennen und zu verarbeiten. Ihnen beiseite zu stehen.</p>
<p align="justify">Die Psychosomatik ist so ein Fach. Hier äußern sich diese unterdrückten Gefühle oft mit Schmerzen oder anderen körperlichen Beschwerden. Über Monate und Jahre. Und dann finden diese Patienten hoffentlich jemanden, der ihnen zuhört und sie versteht. Wie schön!!!</p>
<p align="justify">Einen Psychosomatiker, der die Welt retten kann, gibt es wahrscheinlich nicht. Da müssen wir wohl oder übel alle ran – ja auch die Politik – aber vor allem muss sich jeder und jede einzelne seiner Verantwortung stellen.</p>
<p><strong>Blogbeitrag von Janina Gnädig, Studentin</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Erfrischend anders</title>
		<link>https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/erfrischend-anders/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webdev]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Mar 2019 12:47:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Name ist Lisa Wiesner, ich bin Psychologin (M.Sc.) und Studentin der Humanmedizin an der Universität Tübingen im 4. Fachsemester. Da mein Hauptfokus in den letzten Jahren stark auf Hochschule und Ausbildung lag, ist es für mich immer umso erfrischender, für ein paar Tage aus meiner gewohnten Umgebung auszusteigen und neue Inputs zu erhalten. &#160;&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/erfrischend-anders/">Erfrischend anders</a> erschien zuerst auf <a href="https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org">Psychosomatische Medizin: integrativ denken, kooperativ handeln</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Name ist Lisa Wiesner, ich bin Psychologin (M.Sc.) und Studentin der Humanmedizin an der Universität Tübingen im 4. Fachsemester. Da mein Hauptfokus in den letzten Jahren stark auf Hochschule und Ausbildung lag, ist es für mich immer umso erfrischender, für ein paar Tage aus meiner gewohnten Umgebung auszusteigen und neue Inputs zu erhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was mir an der DGPM/DKPM besonders gut gefallen hat, ist dass der Kongress so von den vielen verschiedenen, vielfältigen Beiträgen aus den unterschiedlichsten Sparten lebte. Auch die Atmosphäre, in der man den eigenen Kongressbeitrag einbringen konnte (in meinem Fall ein Mini-Talk), war äußerst entspannt und unterstützend. Als junge Wissenschafterin fühlte ich mich sehr willkommen und auch neugierig begrüßt von jenen, die vielleicht schon wiederholt auf diesem und anderen Kongressen unterwegs waren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>von Lisa Wiesner</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/erfrischend-anders/">Erfrischend anders</a> erschien zuerst auf <a href="https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org">Psychosomatische Medizin: integrativ denken, kooperativ handeln</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der DKPM 2019 – mein erster Kongress</title>
		<link>https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/der-dkpm-2019-mein-erster-kongress-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webdev]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2019 08:57:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2019]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu meinem Studenten-Stipendium für den diesjährigen „Deutschen Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie“ kam ich recht spontan. Kurz vor Bewerbungsschluss wurde ich von der Oberärztin der Psychosomatischen Institutsambulanz, in der ich meine Doktorarbeit schreibe, gefragt, ob ich nicht Interesse hätte, mich zu bewerben. Gesagt, getan und etwa zwei Wochen später hatte ich die Bestätigung vorliegen.&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/der-dkpm-2019-mein-erster-kongress-2/">Der DKPM 2019 – mein erster Kongress</a> erschien zuerst auf <a href="https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org">Psychosomatische Medizin: integrativ denken, kooperativ handeln</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu meinem Studenten-Stipendium für den diesjährigen „Deutschen Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie“ kam ich recht spontan. Kurz vor Bewerbungsschluss wurde ich von der Oberärztin der Psychosomatischen Institutsambulanz, in der ich meine Doktorarbeit schreibe, gefragt, ob ich nicht Interesse hätte, mich zu bewerben. Gesagt, getan und etwa zwei Wochen später hatte ich die Bestätigung vorliegen. Da es mein erster Kongressbesuch überhaupt sein würde, freute ich mich auf viele interessante und informative Vorträge aus dem Fachbereich der Psychosomatik und Psychotherapie.</p>
<p><strong>Tag 1-Begrüßung und Klimawandel</strong><br />
Bei meiner Ankunft an der Urania in Berlin kam ich mir anfangs etwas verloren vor, was sich aber schnell gab, als ich bekannte Gesichter aus Hamburg erblickte.<br />
Nachmittags am ersten Kongresstag wurden alle Stipendiaten freundlich durch Vertreter der Organisationen und Verbände begrüßt, welche die Stipendien finanziell ermöglicht hatten. Besonders hilfreich für mich persönlich war hierbei die kurze Erläuterung zur Schwerpunktsetzung der einzelnen Vortragsarten, welche im Programm aufgeführt waren. Dies führte dazu, dass ich deutlich mehr Plenarveranstaltungen besuchte, als ursprünglich geplant ????.<br />
Im Anschluss wurde der Kongress von offizieller Seite mit einigen Grußworten unterschiedlicher Redner eröffnet. Besonders beeindruckte mich an diesem ersten Tag die „fachfremde“ Vorlesung von Prof. Dr. Dr. Schellnhuber, dem Direktor Emeritus des Potsdamer Instituts für Klimaforschung. Er schilderte in seinem Vortrag „Die Klimakrise-Wahrheit und Verdrängung“ erschreckend eindrücklich und anschaulich die (bekannten) Daten und Fakten sowie die Folgen des Klimawandels.</p>
<p><strong>Tag 2-Kunsttherapie in Vietnam und Essstörungen bei Adipositas</strong><br />
Bereits im Vorfeld des Kongresses hatte ich beschlossen, mich an diesem Tag auf die Plenarvorträge zu den Themen Somatoforme Störungen und Essstörungen zu konzentrieren. Zum ersten Themenbereich hatte ich in den letzten Monaten im Rahmen meines Wahltertials des PJs in der Psychosomatik bereits mehrfachen Kontakt. Insbesondere für den kulturellen Aspekt, welcher im Programm angeführt wurde, interessierte ich mich. Der allgemeine Überblick zu den somatoformen Störungen sowie der spezielle Einblick in ein Projekt zur Einführung der Kunsttherapie in Vietnam und die Beleuchtung des Begriffes „affective agnosia“ im Zusammenhang mit Erkrankungsbildern der somatoformen Störungen wurden meinen Erwartungen mehr als gerecht.<br />
Spontan besuchte ich auch die anschließende Plenarveranstaltung zum Thema Traumafolgestörungen. Besonders interessant bei diesem Vortrag war für mich der Überblick über die unterschiedlichen psychotherapeutischen Ansätze zur Behandlung der PTBS.<br />
Beim mittäglichen Mentoring-Lunch konnte ich im Austausch mit erfahrenen FachärztInnen, aber auch jüngeren KollegInnen und StudentInnen, einige meiner Fragen bezüglich Ausbildung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie mögliche Wege in die Psychosomatik klären.<br />
Die letzte Veranstaltung für mich war an diesem Tag der Vortrag zum Bereich „Essstörungen bei Menschen mit Adipositas“. Da ich sowohl im Rahmen meiner Doktorarbeit als auch in meinem Chirurgie-Tertial (indirekt) Kontakt zu diesem Thema habe, konnte ich sehr von diesem Vortrag profitieren.</p>
<p><strong>Tag 3-Internetbezogenen Störungen und die Evolution des Denkens</strong><br />
Am letzten Tag des Kongresses hatte ich mir zwei Veranstaltungen zum Thema Internetbezogene Störungen bzw. Internetsucht bei Kindern, Jugendlichen und Adoleszenten herausgesucht. Mit diesem Bereich hatte ich bisher im Rahmen meines Studiums zwar noch keine Berührungspunkte gehabt, jedoch im persönlichen Umfeld schon Erfahrungen gesammelt. Umso informativer waren für mich die Einblicke in die Epidemiologie, Diagnostik, Komorbiditäten, Therapieansätze und Präventionsmaßnahmen, welche die Vorträge gewährten. Den Abschluss dieses Tages und meines ersten Kongresses bildete ein hervorragender Vortrag zur „Evolution des Denkens“ durch Herrn Güntürkün.<br />
Alles in allem kann ich auf einen sehr informativen und anregenden ersten Kongress zurückschauen, der mich hinsichtlich meiner Entscheidung für meine Facharztwahl nochmal zum Nachdenken angeregt hat. Auch der Austausch mit anderen Teilnehmern war sehr bereichernd. Ich kann nur jedem in ähnlicher Situation empfehlen, wenn sich die Möglichkeit hierzu bietet, „Kongresserfahrungen“ zu sammeln.</p>
<p>von Katja Stieper</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org/der-dkpm-2019-mein-erster-kongress-2/">Der DKPM 2019 – mein erster Kongress</a> erschien zuerst auf <a href="https://2023.deutscher-psychosomatik-kongress.org">Psychosomatische Medizin: integrativ denken, kooperativ handeln</a>.</p>
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